Vermögensdelikte

Die Kanzlei BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte vertritt Sie im Bereich des Internetstrafrechts. Einige typische Delikte stammen aus dem Bereich der Vermögensdelikte. Wir übernehmen Verfahren unabhängig vom Verfahrensstadium.

Betrugstatbestände im Internet

Die Welt des digitalen Zeitalters bietet allerhand strafbare Verlockungen durch Täuschungen über Tatsachen das Vermögen anderer rechtswidrig zu schädigen, um sich selbst zu bereichern. Die Strafverfolgungsbehörden haben in den letzten Jahren verstärkt den Kampf gegen die Internetkriminalität aufgenommen, was zu neuen Gesetzen und dem verstärkten Einsatz von telekommunikativen Ermittlungsmaßnahmen geführt hat.

Je früher die Verteidigung gegen strafrechtliche Vorwürfe beginnt, desto besser können klassische Fehler vermieden werden. Am Anfang steht zunächst die Beratung zum richtigen Verhalten gegenüber den Behörden und den drohenden Ermittlungsmaßnahmen. Gerade im Laufe des Ermittlungsverfahrens vor der Anklageerhebung geht es darum, der Anklagebehörde entlastende Rechtsansichten zu vermitteln und aufzuklären. Es gilt Verständnis für die Vorgänge der digitalen Zeit zu wecken und deutlich zu machen, warum das beanstandete Verhalten im Rahmen der geltenden Strafgesetze nicht erfasst ist.

Typische Fallgruppen für Betrugsstraftaten im Internet sind Abofallen bei Gratisangeboten, nur scheinbar kostenfreie Branchenbucheinträge, falsche Angaben bei Webshops und der Nichtversand von mit Vorkasse bezahlter Waren.

Computerbetrug gemäß § 263a StGB

In Abgrenzung zum Betrug wird nicht auf das Vorstellungsbild eines anderen Menschen, sondern auf das Ergebnis eines Datenverarbeitungsvorgangs eingewirkt, um das Vermögen eines anderen zu schädigen. Die Einführung des Straftatbestandes sollte Strafbarkeitslücken schließen, weil es bei EDV-Manipulationen oft an Täuschung und Irrtumserregung einer natürlichen Person fehlt.

Eine typische Fallgruppe des Computerbetrugs stellt das Phishing dar, wobei unter Versand einer täuschenden Email Online-Bankingzugänge erlangt werden, welche für Überweisungen über Finanzagenten genutzt werden. Mehr Informationen zur Strafverteidigung gegen Phishing-Vorwürfe finden Sie hier.

Computerbetrug kann auch durch die unbefugte Verwendung von Zugangsdaten bei kostenpflichtigen Online-Angeboten in Betracht kommen. Auch das Einloggen in Webshops mit fremden Zugangsdaten bei Bestellung der Ware an sich selbst, kann zu Strafbarkeiten führen.

Ermittlungsmaßnahmen im Internetstrafrecht

Wie bei den meisten Internetstraftaten werden die Ermittlungsbehörden versuchen, im Rahmen eines Durchsuchungsbeschlusses den verwendeten Rechner oder Laptop zu beschlagnahmen. Wichtige Verhaltensregeln bei einer Durchsuchung sind Folgende:

  • Ruhe bewahren und keinen Widerstand leisten
  • Schnellstmöglich den Rechtsanwalt kontaktieren
  • Keine Aussage zur Sache machen, kein Small-Talk mit den Beamten
  • Beschlagnahmen widersprechen, Widerspruch ins Durchsuchungsprotokoll eintragen lassen
  • Durchsuchungsbeschluss darf nicht älter als 6 Monate sein, dringend prüfen
  • Durchsuchungszeugen hinzuziehen

Die Kanzlei BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte aus Berlin berät Sie in allen Fragen des Internetstrafrechts bzw. IT-Strafrechts.

Benjamin Grunst, Rechtsanwalt aus Berlin
Der Bereich des Strafrechts wird maßgeblich betreut von Herrn Rechtsanwalt Benjamin Grunst, Strafverteidiger in Berlin und Brandenburg.

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