Vertragsgestaltung in medienrechtlichen Angelegenheiten

Auch medienrechtliche Angelegenheiten können bei der Vertragsgestaltung relevant werden. In der Regel kommt das Medienrecht dabei in Teilen zum Einsatz. Denkbar sind dabei exemplarisch folgende Konstellationen:

  • Im Bereich der Hardware- oder Softwareverträge, sowie bei IT-Projektverträgen finden häufig innerhalb von Datenbanken Datenerhebungen statt. Hier ist dann ein Augenmerk auf die datenschutzrechtlich konforme Speicherung von personenbezogenen Daten zu legen, um die Gefahr für Inanspruchnahmen nach dem BDSG gering zu halten.
  • Bei der Gestaltung von presserechtlichen Verträgen wie z.B. Verlagsverträgen oder Dienstverträgen über freie Mitarbeit an einem Projekt sind Risiken presserechtlicher Inanspruchnahme zu berücksichtigen.
  • Denkbar ist schließlich auch, vertraglich die Einwilligung der Veröffentlichung und Verbreitung von Bildnissen nach dem KUG vertraglich zu regeln. Dies hat den Vorteil, dass der Umfang der Einwilligung dann klar bestimmt werden kann.
  • Auch bei einem Vertrag als Fotomodell oder Schauspieler spielt das Medienrecht eine entscheidende Rolle, sodass dieses ausreichend berücksichtigt werden muss.

Nachdem obige Beispiele nicht abschließend sind, kommt es auch hier immer auf den Einzelfall an.

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