Anwalt für Unternehmens- und Vertragsrecht

Rechtsanwälte für Wirtschaftsstrafrecht und IT-Strafrecht

Unsere Fachanwälte für Strafrecht vertreten Sie bundesweit im Bereich des Wirtschaftsstrafrechts und IT-Strafrechts.

Eine anwaltliche Vertretung übernehmen wir in jeder Verfahrenslage. Als Fachanwaltskanzlei für Strafrecht betreuen wir Wirtschaftsstrafverfahren mit Kompetenz, Erfahrung und Engagement.

Je früher Sie sich bei uns melden, desto effektiver können wir die Strafverteidigung gestalten.

Melden Sie sich insbesondere in den folgenden Konstellationen:

  • Vorladung erhalten von der Polizei oder Staatsanwaltschaft mit dem Vorwurf eines Deliktes aus dem Wirtschafts- oder IT-Strafrecht
  • Hausdurchsuchung durch die Ermittlungsbehörde wegen des Verdachts einer Wirtschafts- oder IT-Straftat
  • Vermögensabschöpfung / Sicherstellung von Immobilien und anderen Vermögensgütern
  • Untersuchungshaft / Festnahme
  • Anklage der Staatsanwaltschaft wegen einer Wirtschafts- oder IT-Straftat
  • Rechtsmittel – Berufung und Revision nach einer Verurteilung

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über das Wirtschafts- und IT-Strafrecht und unsere anwaltlichen Leistungen geben:

Kanzlei zum Wirtschaftsstrafrecht

Das Wirtschaftsstrafrecht hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, nicht nur in der Rechtswissenschaft, sondern auch in der Strafverfolgungspraxis. Dort werden Verstöße immer häufiger und konsequenter durch spezialisierte Behörden (wie beispielsweise das Finanzamt, das Bundesaufsichtsamt für Wertpapierhandel, das Gewerbeaufsichtsamt oder die Zollbehörden) geahndet .

Wegen der sich permanent verändernden Erscheinungsformen von Wirtschaftskriminalität ist der Begriff des Wirtschaftsstrafrechts weder abschließend noch einheitlich definiert. Oft wird das Wirtschaftsstrafrecht als sog. „White Collar Crime“ bezeichnet. Kennzeichnend für das Wirtschaftsstrafrecht sind jedoch folgende wesentliche Aspekte:

  • Tathandlung ist der Missbrauch oder das Ausnutzen von Vertrauen gegenüber dem Wirtschaftsverkehr und erfolgt meist im Rahmen einer Berufsausübung.
  • Einhergehend mit dem sich wandelnden Begriff des Wirtschaftsstrafrechts ist, dass es nicht in einem einheitlichen Gesetzeswerk kodifiziert ist, sondern sich zum einen im sog. Kernstrafrecht und zum anderen im sog. Nebenstrafrecht findet.
  • Ermittlungsverfahren sind häufig mit Wohnungs- oder Geschäftsraumdurchsuchungen verbunden, die zur Sicherstellung von Beweismitteln oder einer Beschlagnahme dienen sollen.

Was zeichnet unsere Rechtsanwälte im Wirtschaftsstrafrecht aus?

Das strafrechtliche Dezernat ist ausschließlich mit Fachanwälten für Strafrecht besetzt. Das Wirtschaftsstrafrecht bedarf einer strafrechtlichen Verteidigung mit Augenmaß und dem genauen Blick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Interessen unserer Mandanten.

Die Vorteile unserer Kanzlei für Wirtschaftsstrafrecht aus Berlin:

  • Top Bewertungen unserer Mandanten
  • gute Erreichbarkeit und persönliche Betreuung durch einen Fachanwalt für Strafrecht
  • umfassende Wirtschaftskompetenz durch die weiteren Dezernate
  • ganzheitlicher Blick auf Ihre Interesssen
  • bundesweite Verteidigung

Der Wert unserer Kanzlei für Wirtschaftsrecht zeigt sich in der intelligenten Koordinierung der Spezialgebiete.

Das Dezernat für Medienrecht ist mit zwei Fachanwälten besetzt und kümmert sich um die mediale Berichterstattung in dem Strafverfahren. Gegen diffamierende Artikel können wir schnell und zielgenau vorgehen zum Schutz der wirtschaftlichen Existenz.

Das Dezernat Verwaltungsrecht wird geführt von einem Fachanwalt für Verwaltungsrecht und kümmert sich um die behördlichen Probleme wie eine Betriebsschließung, Auflagen der Verwaltungsbehörden oder andere verbundene gewerberechtliche Probleme.

Das Dezernat für Handels- und Gesellschaftsrecht kümmert sich um die Begleitprobleme aus dem Gmbh-Gesetz und dem Aktien-Gesetz und den strafrechtlichen Nebenfolgen wie Eintragungen in das Korruptionsregister.

Wir haben neben dem Strafverfahren auch die wirtschaftliche Zukunft unserer Mandanten und des Unternehmens im Blick.

Wann sollte ich einen Rechtsanwalt für Wirtschaftsstrafrecht beauftragen?

Die Beantwortung der Fragen mutet profaner an als sie ist. Es gilt je früher wir als Kanzlei für Wirtschaftsstrafrecht mandatiert werden, desto größer sind die Chancen für das Strafverfahren. Der Wert der Strafverteidigung in diesen umfangreichen und zeitlich sehr lange dauernden Verfahren ist die möglichst frühe Steuerung. Je weniger Informationen die Ermittlungsbehörden erhalten durch ungünstige Aussagen, mehr Kooperation als gesetzlich angezeigt oder andere Kurzschlussreaktionen, desto eher kann das Ermittlungsverfahren positiv beendet werden.

Was sollte ich bei einer Hausdurchsuchung im Wirtschaftsstrafrecht dringend beachten? – Grundsätze der Fachanwälte für Strafrecht

Anknüpfend an den Beauftragungszeitpunkt, sollten Sie die folgenden Grundsätze der Strafverteidigung in Wirtschaftsstrafsachen beachten. Die Kenntnis vom Strafverfahren erhalten Sie zu meist mit einer gezielten Überraschungsmaßnahme der Staatsanwaltschaft. Die Hausdurchsuchung ist die zentrale Ermittlungsmaßnahme der Staatsanwaltschaft in Wirtschaftsstrafsachen.

Ohne Vorwarnung und Ankündigung werden die Durchsuchungsbeschlüsse der Amtsgerichte in den Unternehmensstandorten und Privatwohnungen vollstreckt. Die Polizeibeamten agieren dabei zu meist sehr bestimmend und stellen alles sicher, was sie finden.

Gern sollen Mitarbeiter und die Beschuldigten gleich vor Ort befragt und vernommen.

Es gelten die folgenden strafrechtlichen Grundsätze zur Hausdurchsuchung in Wirtschaftsstrafverfahren:

  • Schweigen ist Gold – Nutzen Sie ihr Aussageverweigerungsrecht
  • Schicken Sie die Angestellten sofort nach Hause – Auch die Angestellten sollten einer sofortigen Vernehmung widersprechen und auf eine Vorladung bestehen
  • unterschreiben Sie gar nichts – insbesondere nicht das Sicherstellungsprotokoll
  • es werden keine Passwörter und Zugänge herausgegeben
  • Rufen Sie uns als Kanzlei für Wirtschaftsstrafrecht an

Allgemeines zum IT-Strafrecht

Unter dem IT-Strafrecht werden im Großen und Ganzen all diejenigen Straftatbestände zusammengefasst, die sich mit der Computerkriminalität befassen und im Zusammenhang mit Informationstechnologien aller Art stehen. Betrachtet man die Materie gesetzesübergreifend, finden sich strafrechtlich relevante Regelungen nicht nur im Strafgesetzbuch (StGB), sondern beispielweise ebenso im Urheberrechtsgesetz (UrhG). Häufig finden sich auch Überschneidungen zum Medienstrafrecht, eine klare Abgrenzung der einzelnen Teilgebiete ist oft nicht machbar.

Das IT-Strafrecht im engeren Sinne ist im StGB geregelt. Neben dem klassischen Computerbetrug nach § 263 a StGB, gehören auch das Ausspähen von Daten (§202 a StGB), das Abfangen von Daten (§ 202 b StGB), das Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten (§ 202c StGB), die Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 StGB), die Fälschung beweiserheblicher Daten (§ 269 StGB), die Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung (§270 StGB), die Urkundenunterdrückung (§ 274 StGB), die Datenveränderung (§ 303 a StGB) und die Computersabotage (§ 303 b StGB) dazu.

Gerade im Bereich des IT-Strafrechts im engeren Sinne zeigt sich, dass wir in einer zunehmend voranschreitenden digitalisierten Welt leben. Laut Statistik des Bundeskriminalamtes wurden im Jahr 2016 in diesem Bereich 82.649 Straftaten registriert. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Zunahme von 80,5 Prozent. Die Dunkelziffer soll nach Auskunft von Wirtschaftsforschungszentren noch weitaus höher liegen.

Zu den aktuellen Erscheinungsformen im Bereich des IT-Strafrechts zählt der Einsatz sogenannter Schadprogramme oder Malware. Diese speisen entweder unwillkommene oder schädigende Funktionen in das digitale System ein und bilden die Grundlage für viele Tathandlungen im Bereich der Cyberkriminalität. Derzeit sollen über 560 Millionen solcher Malware im Umlauf sein.

Ein herausragendes Problem für Justiz und Gesetzgeber weltweit ist derzeit die Nutzung von „Ransomware“ zur digitalen Erpressung der Opfer. Vereinfacht ausgedrückt ist Ramsomware ein Schadprogramm, welches dazu führt, dass Betroffene auf die Daten ihres Systems nicht mehr zugreifen können. Wollen die Opfer, betroffen sind meist große Unternehmen, eine Freigabe der Daten oder des Systems erreichen, werden horrende Summen von den Tätern gefordert.

Auch die Einführung der digitalen Währung eröffnet im Bereich des IT-Strafrechts für die Täter neue Dimensionen. Da Notenbaken und Kreditinstitute für die Transaktionen nicht mehr benötigt werden, ist staatliche Kontrolle fast ausgeschlossen und somit besonders attraktiv für die kriminelle Szene.

Da einer unserer Tätigkeitsschwerpunkte auf dem Gebiet des IT-Rechts liegt, können wir Sie kompetent in dieser komplizierten Materie beraten und durchsetzungsstark vertreten.

Dabei setzen wir auf ein beidseitiges Beratungskonzept und behalten neben den strafrechtlichen Belangen auch stets die zivilrechtlichen Konsequenzen im Auge.

Die Kanzlei BUSE HERZ GRUNST Rechtsanwälte aus Berlin berät Sie zu allen Fragen des Wirtschafts- oder IT-Strafrechts.

Treten Sie jetzt mit uns in Kontakt!